Monat: November 2019

Weihnachtszauber Oldenburg i. H.

Seit Anfang dieser Woche ist es soweit, der Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz steht. Dort gibt es mal wieder alles, was eine Kleinstadt auf einem Weihnachtsmarkt braucht, wie einen schönen Weihnachtsbaum vor dem Rathaus, der schön geschmückt ist. Unter den Buden sind mal wieder die üblichen Stände wie jedes Jahr anzutreffen, darunter der des Wallmuseums, Alt-Oldenburg, sowie der Imbisswagen und der Glühweinstand. Wie jedes Jahr ist auch dieses schöne Jahr die Bühne aufgebaut und man wird von dort aus mit Livemusik versorgt. An dem Stand des Wallmuseums finden sie außerdem wie jedes Jahr selbstgemachte Glasperlen, Silber- und Messingarmbänder, sowie Ketten, Kerzen und ein paar selbstgefärbte Stoffe.

Weihnachtsbaum bei Tag

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Der höchste Berg Schleswig-Holsteins – der Bungsberg

Wenn man im tiefen Süden gelebt hat, bedeuten Berge so etwas wie die Alpen. Man stellt sich riesige Landschaften vor, die es gilt zu erklimmen oder im Winter mit Schlitten/Snowboard/Skiern zu befahren. So hört man auch als erstes hier im Norden vom „Bungsberg“. Da müsst ihr unbedingt hinfahren, haben Sie meinen Eltern gesagt. Das ist „DIE“ höchste Erhebung Schleswig-Holsteins.  Gesagt, getan. Berge klingen immer gut. Allerdings war die Erwartung bei dem Wort „Berg“ wohl eine vollkommen andere 😉 Ein Berg ist eben nicht gleich ein Berg. Der Bungsberg hat für nördliche Verhältnisse natürlich eine beachtliche Höhe von 168m und  gilt tatsächlich  als höchste Erhebung Schleswig-Holsteins. Und hier klingt es auch schon direkt anders. Eine Erhebung ist eben nicht zwangsläufig ein Berg.

Nichtsdestotrotz ist der Bungsberg stets einen Ausflug wert. Hier gibt es viel zu sehen und erleben. Neben dem Kleinkind-/Waldspielplatz & dem Besiedlungsplatz, die jeweils zum spielen, toben und klettern einladen, gibt es auch noch u.a. das Stiftungsgebäude mit tollen Ausstellungen.

https://www.erlebnis-bungsberg.de

Oldenburger Wall

Der Oldenburger Wall ist der Ursprung der Stadt Oldenburg in Holstein. Dort befand sich einst eine slawische-Befestigungsanlage, die heute zu den bedeutendsten archäologischen Denkmälern in Schleswig -Holsteins zählt. Die Anlage wurde erstmals von Karl Wilhelm Struve dokumentiert und archäologisch erforscht. Der Wall befindet sich am Rande einer, zum Teil sehr feuchten Niederung, die von zahlreichen Wasser laufen durchzogen ist. Bei diesen Niederungen handelt es sich umtrockengelegte Reste, früher schiffbarer Wasserwege, die durch den Oldenburger Graben mit der Ostsee in Verbindung standen. Diese Lage ermöglichte es den Bewohnern eine umfangreichen Fernhandel zu betreiben, der die Burg und die sie umgebende Siedlung genannt „Starigard“ („Alte Burg“) zu einer der bedeutendsten Siedlungen im damaligen Ostseeraum machte. Aus dieser Siedlung ist Oldenburg entstanden, eine Kleinstadt, die rund um den Wall liegt. Der Wall wurde inzwischen saniert und ist frei begehbar, von dort aus kommt man direkt in die Innenstadt.

St. Johannis Kirche

Die St.-Johannis-Kirche ist die älteste Backsteinkirche Nord-Europas. Sie wurde 1156 bis 1160 vom letzten Oldenburger Bischof Gerold als romanische Basilika erbaut. Sie befindet sich in der Wallstraße und damit in unmittelbarer Nähe zum Oldenburger Wall, einer slawischen Verteidigungsanlage. Der Kindergarten „Priesterwiese“ ist ein evangelischer Kindergarten und gehört damit zur St.-Johannis-Kirchen Gemeinde. Der Kindergarten macht dort bei christlichen Veranstaltungen für Kinder z.B. St. Martin Gottesdienst oder verabschiedet dort die werdenden Schulkinder.