Schlagwort: Geschichte

Oldenburger Wall

Der Oldenburger Wall ist der Ursprung der Stadt Oldenburg in Holstein. Dort befand sich einst eine slawische-Befestigungsanlage, die heute zu den bedeutendsten archäologischen Denkmälern in Schleswig -Holsteins zählt. Die Anlage wurde erstmals von Karl Wilhelm Struve dokumentiert und archäologisch erforscht. Der Wall befindet sich am Rande einer, zum Teil sehr feuchten Niederung, die von zahlreichen Wasser laufen durchzogen ist. Bei diesen Niederungen handelt es sich umtrockengelegte Reste, früher schiffbarer Wasserwege, die durch den Oldenburger Graben mit der Ostsee in Verbindung standen. Diese Lage ermöglichte es den Bewohnern eine umfangreichen Fernhandel zu betreiben, der die Burg und die sie umgebende Siedlung genannt „Starigard“ („Alte Burg“) zu einer der bedeutendsten Siedlungen im damaligen Ostseeraum machte. Aus dieser Siedlung ist Oldenburg entstanden, eine Kleinstadt, die rund um den Wall liegt. Der Wall wurde inzwischen saniert und ist frei begehbar, von dort aus kommt man direkt in die Innenstadt.